23 Tage und 4.000 km mit der Tigerente, abseits des Badetourismus, durch das Hinterland von Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien.
Vorbei an Livno geht es auf der R416 hinauf zum Pass Vaganj in Richtung Grenze zu Kroatien. Auf der Passhöhe treffen wir tatsächlich auf eine kleine Gruppe der hier letzen noch frei lebenden Wildpferde Europas . Im Tal angekommen folgen wir dem Fluß Cetine aufwärts vorbei am Perucko jezero zu dessen Quelle. Die Centine entspringt aus einer Karstquelle und hat den Namen Blue Eye bekommen, ist aber im Gegensatz zu der Albanischen Quelle gleichen Namens (noch) nicht so bekannt und daher kaum besucht. In der Mitte des "Auges" ( dunkler Bereich) hat die Quelle eine Tiefe von 125 m. Bei einer Wassertemperatur von 7° C 🥶 hat das Badeverbotsschild eher symbolischen Charakter Plötzlich fällt bei Stephans Moped die halbe Elektronik aus. Die Störung in Form einer durchgebrannten Sicherung kann aber Dank einer gut sortierten Ersatzteilbox schnell behoben werden. Wir verlassen bei Otric...
Der absolute Höhepunkt des heutigen Tages ist der Fahrt auf den Tomorr, mit 2415 m einer der höchsten Berge von Albanien. 10 km pflügen wir die letzten 1000 Höhenmeter über die teilweise felsige Schotterstrecke hinauf zum Sudgipfel. Dafür werden wir mit einem fantastischen Ausblick über die Bergwelt des südlichen Albaniens belohnt Auf der Südspitze befindet sich das Grabmal des Abbas Ali, ein Halbbruder von Husain, dem Enkel des Propheten Mohammed. Danach geht's erst wieder 10 km holprig abwärts, bis wir auf die frisch geteerte "Achterbahn" kommen, die uns in unzähligen Kurven hinab zurück ins 2300 Meter tiefer gelegene Tal des Fluss Osum bringt. Gegenverkehr der anderen Art UNESCO Welterbe Berat. Stadt der 1000 Fenster Unser Abendquartier finden wir in Dorez, einem kleinen Bergdorf 10 km nördlich von Librazhd. Etappe: 141 km , 8 Std. Tomo...
Heute stehen die ersten Steckenabschnitte abseits asphaltierter Straßen auf dem Programm. Brücke über die Vjosa Bei Konitsa gibt es einen verwaisten Grenzübergang nach Albanien. Entlang der Vjosa, einem der letzten Wildflüsse Europas schlängelt sich die SH 75 in unzähligen Kurven mit stetem Blick auf die Gipfel der Nemërçka-Kette in Richtung Permet. Ein Café im Nirgendwo Ein kurzes Stück hinter Permet biegen wir dann nach Norden ab und verlassen das Vjosatal um auf einer üblen, 25 km langen Schotterpiste den Bergrücken in Richtung Osumi Canyon zu überqueren. Am Ende des Canyon folgen wir dm Lauf des Osumi nach Norden bis Begove, An hier geht's aufwärts zum Fuß des Tomorr zu unserer Übernachtungsplatz auf 1.400 m Höhe. Etappe: 162 km, 7 Std. Konitsa - Grenze - Permet - Osumi Canyon - Begove - Tomorr
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