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Tag 16, 2622 km, Mostar - Suica

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Heute geht es weiter Richtung Nordwesten entlang dem  Dinarischen Gebirge.  .  Ramsko Jezero ( See) Als wie wenn uns Mostar nicht gehen lassen möchte, beginnt es nach dem Frühstück wie aus Kübeln zu schütten. Wir zögern die Abfahrt bis Mittag hinaus bis die Sonne durchkommt.  Blick auf Mostar Die Strecke führt uns über die M6.1 zügig nach Posusje und weiter zum idyllisch gelegenen Blidinje jezero.  Von hier entschieden wir uns für den direkten Weg auf einer 20 km langen Schotterpiste über den Rücken des Vran zum Ramsko jezero, dem Stausee des Flusses  Rama. Ab jetzt geht's wieder auf befestigter Straße Richtung Livno, mittlerweile den Sonnenuntergang entgegen. Die Schotterpisten der letzten Tage haben unseren Mopeds sicher einiges abverlangt, eine abvibrierte Schraube am Schaltgestänge ist aber noch ein einfach zu behebendes Problem.  Den plötzlich aufkommenden Platzreg...

Tag 15, 2462 km, Lukomir

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Heute steht eine off-road Strecke nach Lukomir, dem höchst gelegenen Bergdorf Bosnien-Herzegowinas, auf dem Programm.  Zum warm werden folgen wir der stark befahrenen  M17 gut eine Stunde nach Norden bis Konjic, von wo es dann abseits geteerter Straßen heftig bergauf geht.  Nach  ½ Stunde Schotterfahrt und 1300 Meter höher führt der Weg aus dem Wald und gibt den Blick auf die Hochebene des Bjelašnica-Massivs frei.    Der Weg zieht sich in einem großen Bogen  flach dahin, bis nach 1 Std. plötzlich die Häuser, oder besser gesagt, die Hütten, von Lukomir auftauchen.  Selbst für den Fall, Stephans Probleme mit der Dichtigkeit wären noch nicht endgültig gelöst, hier würde man auch dafür eine Lösung finden.  Wir treffen hier Aktive aller Art, Wanderer, Quadfahrer und eine Hand voll Mopedfahrer, die wie wir  den Weg hierher gefunden haben.  Mancher Almbauer hat erkannt, dass mit dem Verk...

Tag 14, Ruhetag in Mostar

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Die "Abdichtungsprobleme" bei Stephan und Thomas haben sich Gott sei Dank wieder gelegt. Thomas kann wie geplant seine zweitägige Heimreise über Split - Ancona - Trient antreten, während Stephan und ich einen Moped freien Ruhetag in Mostar beschließen.  Stari Most von Osten aus gesehen Gegen Nachmittag erreicht uns die Nachricht von Thomas, dass er gut auf der Fähre angekommen ist und vorher sogar noch Zeit für einen Badestop bei Omni hatte. Thomas auf dem Weg nach Split Nach einem Stadtbummel sind Stephan und ich in einem Lokal (Labirint) mit Blick auf die Brücke zum Abendessen eingekehrt.  Der Besuch kann bezüglich Ambiente und Qualität des Essens durchaus als lohneswert eingestuft werden, allerdings nur bis gegen 22:00 Uhr. Das ist wohl die Zeit, wenn die lokalen Versitzgruppen öffnen und ihren Inhalt in die Neretva leiten. Der Gestank begleitet uns bis zurück ins Hotel. 

Tag 13, 2215 km, Mostar

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Die Fahrt nach Mostar wird unser letzter gemeinsame Tag sein, da Thomas von dort den direkten Rückweg nach München antritt, während Stephan und ich die nächste Woche noch Zeit haben Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien zu erkunden. Wir haben uns entschieden direkt von unserer Unterkunft oberhalb von Kotor auf der P15 nach Nordwesten Richtung Mostar zu fahren. Während sich die schmale Straße, angepasst an die karstige Landschaft, durch die Berge hinter Kotor schlängelt, taucht plötzlich aus dem Nichts eins dieser gelben Ungetümer auf, die uns auf unserer Fahrt bereits öfters aufgefallen sind. Gnadenlos frisst auch hier der Straßenbau seine neuen Wege durch die Landschaft. Was praktisch ist, ist leider nicht immer schön. Kurz nach dem Grenzübergang zu Bosnien-Herzegowina bei Vraćenovići erreichen wir den Bileca See. Ab hier kennt die Stimmung nur noch eine Richtung - abwärts. Stefan und Thomas reichen sich die Türklinke zum Klo bis n...

Tag 12, 2015 km , Skutarisee, Lovcen, Kotor

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Heute geht es zurück nach Süden in Richtung Küste nach Kotor. Der Höhepunkt des Tages ist der nördliche Teil des Skaturisee mit seinem  Biotop im Bereich des Flusses Crnojevica. Der Morgen beginnt mit einer Überraschung als mir meine Freunde ein Stück "Geburtstagskuchen" organisieren.   Happy Birthday Mit einem gefühlten Pfund Zucker und ½ Liter Honig im Magen geht's auf der sehr gut ausgebauten aber noch immer kurvenreicher  P5 über Niksic zügig nach Podgorica.  15 km hinter Niksic nutzen wir die Gelegenheit und machen einen Abstecher zum Kloster Ostrog. Der Bau aus dem 17. Jhrd. ist teilweise in den senkrechten Fels eingearbeitet.  Kloster Ostrag Südwestlich von Podgorica befindet sich der Zulauf des Flusses Crnojevica zum Skaturisee der sich mäanderformig durch die felsige Landschaft windet. Sikaturisee (Shkodar Lake) Die kleine Bergstraße Richtung Centije bietet immer wieder phantastische Ausblicke auf den...

Tag 11, 1815 km, Taraschlucht und Durmitor Nationalpark

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Heute führt uns der Weg durch das Durmitor Bergmassiv einschließlich der beeindruckenden Taraschlucht. Erst flogen wir der sehr gut fahrbaren Straße entlang dem Verlauf der Schlucht bis zur Tara Brücke.  In 172 m Höhe überspannt die, in die Jahre gekommene, Brücke den mit über 1300 m tiefsten Canyon Europas.  Die Schlucht in  Richtung Zabliak verlassend, erreichen wir die Hochebene des Durmitor Nationalparks.  Ein absolutes Highlight ist die Durmitor Ringstrasse. 80 km auf durchwegs asphaltierter, aber extrem schmaler und kurvenreicher Strecke geht es über 2000 m rauf und runter.   Blick auf den Sedlo (rechts)  Susica Schlucht Blick auf den Bobotov Kuk (2573 m) Etappe: 149 km, 8 Std. Mojkovac - Tara Bridge - Zabliak - Durmitor - Ringstrasse

Tag 10, 1664 km, Von Theth zur Taraschlucht

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Der heftige Regen während der Nacht hat sich gelegt und wir werden einmal mehr mit einem phantastischen Bergpanorama geweckt.    Bujtina Zemra e Traditës Nach einer kurzen Offroadstrecke zurück zur Hauptstraße verlassen wir das ThethTal wie gestern gekommen.  Durch die umgekehrte Fahrtrichtung und den morgentlichen Sonnenstand ergeben sich in Vergleich zu gestern ganz neue Eindrücke. Wenn es für Straßen Punkte gäbe, dann hätte die Strecke von Han I Hotit zur Grenze nach Montenegro bei Grncar die Höchstpunktzahl verdient.  Grenze Grncar Gewitterstimmung bei Plav (Montenegro) Nach dem Gewitter Etappe: 236 km, 9 Std. Theth - Koplic - Han i Hotit - Andrijevica - Kosalin - Moijcovac