Tag 22, 3724 km, Mangart und über die grüne Grenze nach Österreich.
Heute lockt der Mangartsattel und eine Überfahrt über die grüne Grenze nach Österreich.
Es war die richtige Entscheidung, die Auffahrt zum Mangartsattel auf heute zu verschieben. Wir starten nach Norden Richtung Predelpass bis rechts die mautpflichtige (10 €) Auffahrt beginnt.
Die Mangart-Straße ist eine 20 Kilometer lange, asphaltierte schmale Straße und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 980 Hm durch fünf einfache in Felsen eingemeißelte Felstunnels hinauf zum Mangart-Sattel (Lahnscharte), stets den Namensgebenden Gipfel im Blick.
Ein früher Start ist empfehlenswert, denn der Touristenstrom ab dem späten Vormittag nimmt dem Fahren auf der einspurigen Strecke den Spaß.
Wieder im Tal überqueren wir den Predelpass und flogen der Strecke über den Neveasattel nach Pontebba (Italien).
Hier beginnt die Auffahrt zum Passo Polentin.Die Strecke über verbindet die Westrampe des Passo Cason di Lanza (ca. 2 km westlich des Scheitels) mit dem Ort Stranig im Gailtal und überquert dabei den Kamm der Karnischen Alpen.
Nur wenig unterhalb der Passhöhe liegt auf österreichischer Seite die während des Sommers bewirtschaftete Straniger Alm.
Der recht gut unterhaltene Forstweg auf österreichischer Seite ist einfacher zu fahren als das letzte Stück (ca. 1,5 km) auf italienischer Seite.
Für Tigerenten und Artgenossen stellt die Strecke kein Problem dar, reine Strassenmopeds werden hier nicht glücklich.
Durch das Gailtal geht's dann weiter über Linz Richtung Matrei zum Alois, der uns in seinem Landgasthof bereits erwartet.
Der Landgasthof war vor 22 Tagen unser erster Stopp, nun knapp 4000 km später, ist es schön wieder gesund und um eine große Erfahrung reicher wieder hier zu sein und den Kreis zu schließen.
Etappe: 171 km, 7 Std.
Log pod Mangertom - Mangertsattel - Predelpass - Nevessattel - Pontebba - Passo del Cason di Lanza - Passo Polentin - Gailtal - Linz - Matrei
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